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Jahresbericht 2016: Glückskette finanziert Hilfe im In- und Ausland in der Höhe von 45 Millionen Franken

Die Glückskette unterstützte im letzten Jahr 148 Projekte im In- und Ausland. Im Ausland standen dabei die Hilfe für Flüchtlinge sowie für die Opfer der Erdbeben und Wirbelstürme in Nepal, auf den Philippinen und in Haiti im Zentrum. Wie aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht, hat die Glückskette in der Schweiz 22 Projekte für Jugendliche in Not finanziell unterstützt und rund 1200 Familien einen Notbatzen ausbezahlt. Insgesamt hat die Glückskette im Jahr 2016 im Ausland und in der Schweiz 45’470’428 Franken eingesetzt. Der Stiftungsrat verabschiedete im Berichtsjahr auch die neue Strategie der Glückskette, welche darauf abzielt, näher an den Betroffenen einer Katastrophe, näher an den Spenderinnen und Spendern und näher an den Partnerhilfswerken zu sein.

Die Projektausgaben der Glückskette beliefen sich im Berichtsjahr für die internationale Hilfe auf 42,1 Millionen Franken. Diese kamen Flüchtlingen und intern Vertriebenen (Sammlung 2015), Opfern des Wirbelsturms Matthew auf Haiti (2016), dem Wiederaufbau in Nepal (2015) und auf den Philippinen (2013) sowie einzelnen Projekten der von der Dürre geplagten Bevölkerung in Ostafrika (2016) zugute. Alle internationalen Projekte wurden – mit vereinzelten Ausnahmen – von den 25 Partnerhilfswerken der Glückskette umgesetzt. Neben den 22 Projekten für Jugendliche in Not in der Schweiz wurden auch 3108 Personen durch den Sozialhilfefonds und 17 Familien durch den Unwetterfonds Schweiz unterstützt. Die Hilfe in der Schweiz belief sich auf insgesamt 3,3 Millionen Franken, gut 7 Prozent aller Projektausgaben.

Spendeneinnahmen von 17,9 Millionen Franken

Die Glückskette erhielt im Jahr 2016 Spenden in der Höhe von 17,9 Millionen Franken. Diese wurden aufgrund von Spendenaufrufen zugunsten der Opfer des Wirbelsturmes Matthew in Haiti sowie für die Opfer der Dürrekatastrophe in Ostafrika generiert. Die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von SRF 3 und die neu lancierte Spendenaktion «Coeur à Coeur» von RTS Option Musique in der Westschweiz trugen ebenfalls zu diesem Resultat bei.

Der Finanzertrag aus Geldanlagen belief sich im Berichtsjahr auf rund 1,8 Millionen Franken und erlaubte es etwas über 50 % des Nettobetriebsaufwandes von 3,4 Millionen Franken zu decken. Die Differenz wurde einerseits durch die Verwendung eines Teiles der Betriebsreserven ( 570’000 Franken) und anderseits durch die ausserordentliche Auflösung von 2,5 Prozent des Fonds Taifun Haiyan (rund 1 Million Franken) gedeckt.

Neue Strategie : «Näher dran»

Der Stiftungsrat verabschiedete in seiner letzten Jahressitzung im Dezember 2016 die neue Strategie der Glückskette. Diese zielt darauf ab, eine moderne und zukunftsgerichtete Antwort auf alle grossen Herausforderungen, vor allem in den Bereichen der humanitären Hilfe, dem Spendewesen, der Kommunikation und der Unternehmensführung, zu geben. Unter dem Slogan «Näher dran» will die Glückskette den vom humanitären UNO-Gipfel in Istanbul erklärten Ziel einer stärkeren Einbindung der von Katastrophen betroffenen Bevölkerungen sowie lokaler Organsiationen Rechnung tragen. Zudem will sie innovative Lösungen unterstützen, welche den Bedürfnissen der Katastrophenopfer noch besser Rechnung tragen. Eine von der Glückskette initierte Innovationsplattform soll dabei den Partnerhilfswerken die Möglichkeit bieten, gemeinsam innovative Lösungen zu suchen und auszuprobieren.

Die Spenderinnen und Spender sollen in Zukunft noch besser informiert und die Spendenabwicklung stark vereinfacht werden. Hierzu wurde Mitte Mai 2017 die neu konzipierte Webseite aufgeschaltet.

Der Sensibilisierung der Jugend will sich die Stiftung noch stärker widmen, gerade auch an Sammeltagen und dies dank dem Einsatz spezifischer Kommunikationskanäle sowie der Sozialen Medien. Die Glückskette als humanitärer Arm der SRG ist sich bewusst, dass sie einerseits auf Bewährtes setzen kann, etwa die legendären gemeinsam mit der SRG durchgeführten und von anderen Medien ebenfalls unterstützten Sammeltagen, aber sich zugleich – im Gleichschritt mit der SRG – auch in den digitalen Medien verankern muss.
Die online-Version unseres Jahresberichts und der Jahresrechnung 2016 finden Sie hier:
jb.glueckskette.ch

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