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Ein Jahr nach den Überschwemmungen in Pakistan

Die Glückskette finanziert 27 Hilfsprojekte mit 20 Millionen Franken.

Im Juli und August 2010 hatten starke und langanhaltende Monsunregen in Pakistan und den angrenzenden Regionen zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Seither hat die Glückskette fast 20 Millionen der 42,1 Millionen Franken Spendengelder für 27 Projekte von neun Hilfswerken in drei Ländern eingesetzt.

Die Arbeiten kommen trotz der prekären Sicherheitslage in gewissen Regionen gut voran. Die rund 20 Millionen Menschen mussten zum Teil die Hochwasserregionen fluchtartig verlassen und überlebten den harten Winter dank der Nothilfe. Inzwischen sind auch die ersten langfristigen Hilfsprojekte angelaufen: unter anderem der Wiederaufbau oder die Reparatur von Häusern und Schulen und der Infrastruktur in Bergdörfern; aber auch die Ankurbelung der Landwirtschaft für die nächste Anbauphase; die Wiedereinschulung von Kindern und der Zugang zu medizinischer Versorgung für Frauen. Die Hilfsprojekte konzentrieren sich vor allem auf die stark betroffenen Zonen im Norden, wo die wolkenbruchartigen Regenfälle alles wegschwemmten und im Süden, wo das stehende Wasser die Kultivierung der Felder verunmöglichte.

Der Hilfsbedarf ist riesig angesichts der grossen Schäden und der wenigen Hilfsorganisationen vor Ort. Zudem findet die Hilfe in einem Umfeld statt, das Sicherheitsrisiken birgt, was die Hilfsmöglichkeiten einschränkt oder die Hilfswerke zwingt, sich aus gewissen Gebieten zurückzuziehen. Daher beurteilen sie laufend die Sicherheitslage und agieren entsprechend vorsichtig und wachsam.

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